Panorama-Verriss: »Triefendes Geschwafel« (Paradox-A)
Von Redaktion | Der Anarchologe Jonathan Eibisch (a.n.k.a. Paradox-A) hat einen unterhaltsamen Rant zur sozialrepublikanischen »Gedankenwurst« geschrieben.
Viel wird gerade über »Verrisse« geredet: ein launenhaftes Konzept aus der Literaturkritik. Chefkritiker Marcel Reich-Ranicki hatte es sich einst besonders auf die Fahnen geschrieben. »Lauter Verrisse« nannte er eine seiner Textsammlungen. Wir finden: eine gute Sache. Denn das Konzept kann Pepp in den öffentlichen Diskurs bringen. Und es klärt unzweideutig, wo die Grenzen zwischen den Sichtweisen verlaufen. Man kann und sollte Verrisse also willkommen heißen. Einen ganz wunderbaren Verriss ereilte vor Kurzem auch das Panorama. Der Anarchologe Jonathan Eibisch findet es so richtig zum Kotzen. Das tat er auf seinem Blog »Paradox-A« unmissverständlich kund. Man muss diesen Rant einfach lieben. Er demonstriert gut, was das Panorama ausführlich problematisiert: wie linke Denkverschlüsse funktionieren. Und das pointierter, anschaulicher und witziger als es die sozialrepublikanische »Gedankenwurst«, wie es Eibisch nennt, je könnte.
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Es erübrigt sich eine Diskussion zur eigentlichen Sache. Der Autor erklärt ja, dass es ihm zuwider war, auf den Inhalt des »triefenden Geschwafels« auch nur einzugehen. Stattdessen feuert er eine Salve von Postulaten ab, warum dieses durch und durch verachtenswert sei, gepaart mit zahlreichen Ferndiagnosen zum schändlichen Charakter seiner Urheber, deren Namen er nicht mal in den Mund nehmen möchte. Fazit: ein aufschlussreiches und unterhaltsames Dokument. Chapeau!


