Panorama-Rezension: »Libertärer Fluxkompensator« (Kreuzer)
Von Redaktion | Eine kleine, aber feine Besprechung des Panoramas fand sich vor Kurzem im »Logbuch«, dem Sonderheft des Stadtmagazins Kreuzer zur dortigen Buchmesse.
Tobias Prüwer hat das Panorama gelesen und findet lobende Worte für die darin aufgemachte Perspektive, die »nicht zu utopisch erscheint oder zu vage«. Klar, die Besprechung ist nicht ganz so unterhaltsam wie der Verriss des Anarchologen Jonathan Eibisch, ordnet das Buch aber informativ ein. Und sie beantwortet vielleicht auch ein bisschen die Frage Eibischs, »wen das darin triefende Geschwafel [eigentlich] beeindrucken soll«. Ob man allerdings tatsächlich von einem »libertären« Ansatz sprechen kann, wäre zu diskutieren. Die Stoßrichtung des Panoramas ist ja weniger eine antistaatliche, sondern knüpft an Debatten über eine alternative Staatlichkeit an. Das passt nicht so recht in die bekannten Schubladen, auch wenn sich aus verschiedenen dieser bedient wird.
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